Auf ausgetretenen Pfaden kommst Du nur dort an, wo Du schon gewesen bist!

Heute wollte ich mit Dir über reden warum Dein Unterbewußtsein es liebt auf alten Pfaden zu wandeln. Zum besseren Verständnis dazu betrachten wir die Evolution der Menschheit.

Im Grunde ist die Evolution hart, weil nur der Beste, Stärkste und der mit dem größten Vorteil gewinnt. Und auf genau diesen Fokus hat sich unser Gehirn über Jahrtausende trainiert.

In dem letzten Jahrhundert war der technische Entwicklungssprung extrem. Und er hat unser Leben intensiv verändert.

In den Zeiten der Jäger und Sammler waren wir gefordert und unbekanntem Gelände mit unerwarteten Gefahren zurecht zukommen.

Versetzen wir uns jetzt mal in einen solchen Familienvater hinein, der auf der Suche nach Nahrung durch die Wälder streift. An jedem Baum, unter jedem Stein, hinter jedem Strauch könnte eine Gefahr lauern, die ihn das Leben kosten könnte.

Wer hier Situationen „ahnen“ kann ist klar im Vorteil.

Aber was meine ich mit „ahnen“ denn eigentlich ?

Dann lassen wir unseren Familienvater der Urzeit mal voller Zuvertrauen und frohen Mutes pfeifend in eine Höhle tapsen. Der darin leben Bär denkt sich: „Na das ist mal eine tolle Erfindung: Food-Lieferung frei Haus!“

Wir stellen fest: Von Vorteil keine Spur!

Spulen wir 60 Minuten zurück: Unser Urzeit-Mensch entdeckt die Höhle.

Seine Erfahrung sagt ihm nicht alles was da drin ist ist auch gut.

In Bruchteilen von Sekunden nimmt er ihn der Höhle eine Bewegung wahr. Die Vögel, die er vor wenigen Minuten noch hörte sind still.

Lauter Kleinigkeiten die ihm signalisieren: Pass auf!

Und das ist das Umfeld in dem unser Bewußtsein im Wesentlichen gewachsen ist.

Aus dieser Herausforderung hat sich in unserem Gehirn ein interessantes Speicherschema entwickelt. Innovativ in der Art der Verknüpfung und der Speicherung.

Unser Gehirn legt einzelne Informationen an bestimmten Stellen ab. Werden nun zwei Informationen in Verbindung gebracht, dann werden die miteinander verknüpft.

Z. B. die Farbe grün und ein Rasen. Also wir das Areal für grün mit dem Areal für Rasen verknüpft.

Jetzt erweitern wir das Beispiel mal um eine Fussballer. Also haben wir drei Areal: grün, Rasen & Ball. Bei einem begeisterten Fussballer werden die Verbindungen extrem ausgeprägt (ein breiter Pfad) sein.

Bei einem Golfer werden die Pfade von grün und Rasen einen stärkeren Anteil haben als die Verbindung zum Ball. An der Stelle wird dann eher ein Golfball zu finden sein.

Also halten wir fest: Je häufiger wir einen Pfad im unseren Bewusstsein benutzen prägnanter wird die Prägung.

Und exakt das Gleiche passiert in unserem Unterbewusstsein:

Wir kommen in eine Situation und in Bruchteilen von Sekunden bauen wir uns ein Bild anhand der Pfade die wir ausgebaut haben.

Wir suchen uns automatisch das aus, was wir kennen. Weil alles was wir kennen, können besser kontrollieren, als das was wir nicht kennen.

So bauen wir uns immer wieder eine Welt auf der Basis unser Prägungen. Wir umgeben uns mit Menschen, die wir nach unseren Prägungen aussuchen.

Ein Fussballer auf dem Sportplatz wird eher auf einen Pfiff reagieren wie ein Golfer.

Das sind genau die Gründe, warum uns immer wieder dasselbe passiert. Wir kommen immer wieder an die falschen Partner, im Job begegnen uns immer wieder die gleichen Typen, etc …

…. weil wir auf den ausgetretenen Pfaden immer wieder da hinkommen wo wir schon mal waren!

Wollen wir gemeinsam Ideen entwickeln, wie wir die ausgetretenen Pfade verlassen können ?

 

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